Tief in einem fast schwarzen Raum wartet ein einziger Lichtstrahl darauf, geführt zu werden.
Über ihm liegen die stillen Räume eines Observatoriums, und jeder folgt einem eigenen Gesetz des Lichts. Im ersten lernt der Strahl, sich zu spiegeln. Im zweiten zerfällt er am Prisma in seine Farben. Weiter oben teilt er sich, pulsiert im Takt, folgt Strom und Sonnenlicht — und lernt zuletzt, sich zu bewegen.
Du bist die Hand, die ihn lenkt. Kein Countdown, keine Strafe fürs Ausprobieren: Du drehst einen Spiegel, das Licht antwortet sofort. Und irgendwann rastet der letzte Empfänger mit einem warmen Klang ein — der leise Moment, in dem alles zusammenfällt.